Der SHK-Wissenspodcast
Wissen To Go aus der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik kompakt und kompetent aufs Ohr
Nize2Know ist der SHK-Wissenspodcast für alle Profis aus der Sanitär-, Heizungs- und Klimabranche oder die, die es noch werden wollen. Kompakt und kompetent aufs Ohr. Optimal, um SHK-Wissen neu zu entdecken oder aufzufrischen.
Dir gefällt eine Folge besonders gut? Dann lass deine Kollegen doch gerne daran teilhaben und teile die Folge mit ihnen.
Jetzt aber ran an die Kopfhörer und viel Spaß beim SHK-Wissen tanken!
Alle Podcast-Folgen im Überblick Jetzt Wissen auffrischen
In dieser Folge von Nize 2Know sprechen Patrick und Marvin über ein Thema, das in Ausbildung, Gesellenprüfung und Berufsalltag immer wieder wichtig wird: Temperaturen.
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Grad Celsius und Kelvin? Warum rechnet man Temperaturunterschiede in der SHK-Technik fast immer mit Kelvin? Und was hat es mit Fahrenheit auf sich?
Außerdem geht es kurz um die SI-Einheiten, die Einheit Candela und um die besondere Eigenschaft von Wasser bei 4 °C.
- Was Grad Celsius bedeutet
- Warum Kelvin für Temperaturdifferenzen wichtig ist
- Der Unterschied zwischen Temperaturniveau und Temperaturunterschied
- Warum in technischen Berechnungen sauber zwischen Celsius und Kelvin getrennt werden muss
- Die Dichteanomalie des Wassers bei 4 °C
- Ein kurzer Blick auf Fahrenheit und warum es heute vor allem in den USA genutzt wird
- Warum dieses Wissen besonders für Gesellenprüfung, Ausbildung und SHK-Praxis wichtig ist
Celsius ist das Temperaturniveau – Kelvin ist der Unterschied zwischen zwei Temperaturniveaus.
Für:
- Azubis im SHK-Handwerk
- Gesellen in Vorbereitung auf Prüfungen
- Meisterschüler
- alle, die technische Grundlagen besser verstehen wollen
- warum aus 20 °C auf 60 °C eine Differenz von 40 Kelvin wird
- weshalb Kelvin in Formeln so oft auftaucht
- und warum man Celsius und Kelvin niemals durcheinanderbringen sollte
In dieser Folge von Nice2Know – eurem SHK-Wissens-Podcast dreht sich alles um die Berechnung von Luftvolumenströmen in Lüftungsanlagen.
Patrick und Marvin knüpfen an die vorherige Lüftungsfolge an und gehen diesmal ganz praktisch in die Formelwelt:
Wie berechnet man den Volumenstrom in einem Luftkanal? Welche Luftgeschwindigkeiten sind sinnvoll? Und wie kommt man von einem geforderten Luftwechsel zur passenden Rohr- oder Gittergröße?
Perfekt für Azubis, Gesellenprüfung und SHK-Praxis.
Der stündliche Volumenstrom ergibt sich aus:
- V˙ = Luftvolumenstrom
- A = lichter Kanalquerschnitt
- v = Luftgeschwindigkeit
- 3600 = Umrechnung von Sekunden auf Stunden
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🛠️ Nice2Know – Shownotes
In dieser Folge von Nice2Know – dem SHK-Wissenspodcast beantworten Patrick und Marvin wieder Fragen aus der Berufsschule und Gesellenprüfung.
Im Fokus steht diesmal die Lüftungstechnik: Welche Lüftungssysteme gibt es? Welche Wärmetauscher werden eingesetzt? Und wie funktionieren Zu-, Ab- und Überströmräume in einem Lüftungskonzept?
Eine kompakte Wiederholung für Azubis, Gesellen und alle, die ihr SHK-Wissen auffrischen möchten.
🎧 Nice2Know – Der SHK-Wissenspodcast
In dieser Folge unserer SRK Hero Frage-Antwort-Rubrik widmen wir uns einer der wichtigsten Rechenformeln für die Gesellenprüfung im SHK-Handwerk.
Viele Azubis kennen sie – und viele müssen sie mehrfach in der Prüfung anwenden:
Q = m × c × ΔT
Gemeinsam schauen wir uns eine typische Prüfungsaufgabe an und rechnen Schritt für Schritt durch, wie man die erforderliche Wärmemenge für einen Trinkwasserspeicher berechnet.
Dabei geht es konkret um einen 200-Liter Trinkwasserspeicher, der von 10 °C auf 55 °C aufgeheizt werden soll.
Doch damit nicht genug:
Im zweiten Teil der Folge erweitern wir die Aufgabe und berechnen zusätzlich die Mindestaufheizzeit, wenn eine bestimmte Wärmeleistung und ein Wirkungsgrad vorgegeben sind.
💡 Themen dieser Folge:
• Die wichtigste SHK-Formel für Wärmemengen
• Berechnung der Wärmemenge eines Trinkwasserspeichers
• Temperaturdifferenz (ΔT) richtig bestimmen
• Umrechnung von Wh, kWh und kJ
• Berechnung der Aufheizzeit mit Wirkungsgrad
• Typische Aufgaben aus der Gesellenprüfung
Mit dabei ist wieder Marvin, der selbst vor kurzem seine Gesellenprüfung absolviert hat und erklärt, wie solche Aufgaben in der Prüfung gelöst werden.
Heute geht’s um eine klassische Prüfungs- und Praxisformel:
Volumen eines Zylinders (Rohrinhalt) – und warum sie direkt mit der Trinkwasserhygiene zusammenhängt.
Volumen eines Rohres:
-
r = Rohrinnenradius
-
L = Rohrlänge
-
πpiπ ≈ 3,14
📐
Was ist der Heizwert (Hi)?
Der Heizwert (Hi) gibt an, wie viel Wärme bei vollständiger Verbrennung eines Brennstoffs frei wird –
👉 ohne die im Abgas enthaltene Kondensationswärme zu berücksichtigen.
Das bedeutet:
-
Der im Abgas enthaltene Wasserdampf geht ungenutzt durch den Schornstein.
-
Früher bei Standard- und Niedertemperaturkesseln völlig normal.
-
Abgastemperaturen oft zwischen 120–250 °C → keine Kondensation.
oder
Je nachdem, ob mit Volumen (m³) oder Masse (kg) gerechnet wird.
Der Brennwert (Hs) berücksichtigt zusätzlich die sogenannte latente Wärme (Kondensationswärme) des Wasserdampfs im Abgas.
Diese Energie wird nutzbar, wenn:
-
die Abgastemperatur unter den Taupunkt sinkt
-
Erdgas: ca. 55 °C
-
Heizöl: ca. 47 °C
Erst dann kondensiert der Wasserdampf – und genau dabei wird zusätzliche Energie frei.
Heizwert:
10 kWh/m³
Brennwert:
11,1 kWh/m³
Gegeben:
10 m³ Gas
👉 Ergebnis: 11 % mehr Energieausbeute
Weil sich die 100 % immer auf den Heizwert beziehen.
Der Brennwert enthält zusätzliche Energie – deshalb entstehen rechnerisch Werte über 100 %.
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